Gottesdienstbesucher lassen sich beeindrucken

Es war eine Glanzleistung, wie künftige Erstkommunionkinder und einige aus der Messdienergruppe am Heilgen Abend das Krippenspiel in St. Michael aufführten. Die mehrere Hundert Gottesdienstbesucher, die am Nachmittag die Kirche bis auf den letzten Platz füllten, waren beeindruckt und geradezu ergriffen. Die Kinder, alle im Alter um die 10 Jahre, hatten ihre Rollen nicht nur gut gelernt, sondern sprachen und spielten so lebendig und identisch, dass das Geschehen um die bedeutsame Geburt Jesu vor 2000 Jahren nicht nur lebendig wurde, sondern auch die Erwachsenen zum Nachdenken brachte. Das gilt für die Erzähler, die sich in der Kanzel versteckt hatten – zumindest vorübergehend – , über den mächtigen, die Volkszählung anordnenden römischen Herrscher, Maria und Josef, die Herbergsgesellschaften, den Engel, Hirten und die Könige. Dazu gehört die musikalische Begleitung mit Instrumenten und Gesang und das alles so großartig klappte, das ist das Verdienst der Frauen, die die Vorbereitungen übernommen hatten und die Fäden in der Hand hatten. Einschließlich des Bühnenbildes im Altarraum. Auch Pfarrer Jacek Kubacki fühlte sich in das Geschehen und die gesellschaftlichen Verhältnisse von Bethlehem hinein gespielt. Jede Figur in und an der Krippe, sagte er, die wie jedes Jahr im Gotteshaus aufgebaut ist, bedeutet eine Predigt, die jedem von uns etwas zu sagen hat. Ob es sich um die sich Gott anvertrauende Maria handelt, den stillen und Gott gegenüber gehorsamen Josef, die auf die Botschaft des Engels hörenden Hirten oder die neugierigen und auch Strapazen auf sich nehmenden Waisen aus dem Morgenland. Dass das Jesuskind selbst die deutlichste Predigt ist, nämlich Ausdruck der grenzenlosen Liebe Gottes zu den Menschen, das versteht sich von selbst. Aber auch Ochs und Esel sind noch eindrucksvolle Verkünder der frohen Botschaft. Der Hinweis darauf ist im alten Testament zu finden. Am Ende gab es dankbaren Beifall von allen Anwesenden für dieses überzeugende Krippenspiel. Nach dem Gottesdienst sammelten die Kinder Spenden für Adveniat. Für dieses große Hilfswerk der deutschen Katholiken wurden die Kollekten auch in der folgenden Christmette und am ersten Weihnachtstag eingesammelt. Den Kindern war bewusst, wie gerade in dieser Zeit Kinder auf vielen Erdteilen bitterste Not leiden. Das wird auch die Sternsinger von St. Michael in Munster und Faßberg leiten, die am 6. und 7. Januar unterwegs sein werden und auf Einladungen über das Pfarrbüro, Tel.: 2289, warten.

 

St. Michael, Krippenspiel(1)

 

KRIPPENSPIEL 2016

 

 

Der Stern ist weg!

Was will man mehr? Die festlich geschmückte St. Michaelkirche ist am Nachmittag des Heiligen Abend beinahe bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Kinder, die in diesem Jahr unter fachkundiger Anleitung von Pfarrer Jacek Kubacki, Katja Rose und Gabriele Mazarin das Krippenspiel eingeübt haben, stehen unter Dampf und wollen ihr Können ihren Geschwistern, Eltern, Großeltern, Freunden und Verwandten vorführen, damit anschließend zu Hause endlich die Beschwerung starten kann. Und was geschieht noch ehe das Spiel beginnen kann? Der Stern ist weg! Was ist aber ein Krippenspiel ohne Stern? Die Hirten brauchen ihn und auch die Könige finden den Weg zum Stall nicht, wenn sich nicht der eine aus dem Milliardenheer der Himmelsleuchten bequemt, ihnen den Weg zu weisen. Ja, es war ein sehr modernes Krippenspiel, was man sich da ausgedacht und einstudiert hatte und das darf man gleich feststellen: Wirkungsvoller hätte die Weihnachtspredigt, die mit diesem Krippenspiel rüber kam, nicht ausfallen können! Dabei hatte die Kleine den Stern nur deshalb versteckt, weil sie und einige andere Kinder auch gern beim Krippenspiel dabei gewesen wäre, aber nicht mitmachen durfte. Hielt man sie für zu ungeschickt, nicht gut genug, zu minderwertig oder passte sie einfach nicht in die Klicke? Das ganze Krippenspiel wäre gescheitert und Maria und Josef, die Hirten, Engel und Könige hätten nicht vor ihren Familien mit dem Theaterspielen glänzen können, wenn das Mädchen den Stern nicht wieder herausgerückt hätte. Alle Suchaktionen, einschließlich die Einschaltung der Polizei, waren erfolglos geblieben. Aber nun ist er wieder da, leuchtet und es kann los gehen. Die Herberge suchenden Maria und Josef bekommen wenigsten einen Stall, die Hirten sind glücklich, dass sie das Kindlein mit ihren bescheidenen Gaben erfreuen können und auch die Könige gelangen mit ihren Aufmerksamkeiten ans Ziel. Die Dekoration stimmt! Die Kinder spielen ihre Rollen perfekt und die Musiker sorgen gekonnt für die  musikalischen Überleitungen und die Zusammenfassung der durch das Spiel gemachten Aussagen. Es kommt auf die Nächstenliebe an, auf Aufmerksamkeiten und Kleinigkeiten, in der Familie, in der Nachbarschaft, Schule und überhaupt und überall. Die Ansprache des Pfarrers und die Fürbitten vertiefen die Aussagen. Nach dem Stille Nacht, heilige Nacht pilgern viele noch zur im Alterraum aufgestellten Krippe. Überall die gleiche Reaktion: Das Krippenspiel hatte es in sich!

Einige der aktiven Kinder gehören zu den Sternsingern, die sich auf die diesjährige Aktion vorbereit haben.

St. Michael,  Erstkommunionkinder stellen sich vor
St. Michael, Krippenspiel

 

 KRIPPENSPIEL 2017

 

 

Krippenspiel 2018

 

Krippenspiel beeindruckt

Auch in diesem Jahr haben die Kinder von St. Michael, die von Katecheten auf die Erstkommunion im kommenden Jahr vorbereitet werden, viele Gottesdienstbesucher am Heiligen Abend wieder mit einem Krippenspiel beeindruckt. Die Geschichte um die Geburt des neuen Königs wird von den Kleinen sowohl kindgerecht, wie auch für Erwachsene durchaus aussagekräftig und beeindruckend  dargestellt. Eingerahmt und aufgelockert wird das Geschehen zwischen Herbergssuche, dem Geschehen auf dem Hirtenfeld und schließlich die Verehrung des Jesuskindes im Stall von Bethlehem durch die passenden Lieder, die von der St. Michael-Band vorgetragen werden. In der eher an die erwachsenen Gottesdienstbesucher gerichteten Predigt beschäftigt sich Pfarrer Jacek Kubacki vornehmlich mit Ochs und Esel, die zum festen Bestandteil jeder Krippe gehören, obwohl sie in keinem der vier Evangelien erwähnt werden. Zum Schluss waren alle beeindruckt bis begeistert. Die Darsteller des Krippenspiels und die Musiker erhielten viel Beifall, ehe die vielen kleinen und großen Gottesdienstbesucher mit einem andächtig gesungenen Stille Nacht, heilige Nacht noch einmal in die passende festliche Stimmung des Heiligen Abends zurück geholt wurden. Viele der Schauspieler-Kinder machen auch bei den Sternsingern mit, die am 4. und 5. Januar in Munster und seinen Ortschaften unterwegs sein werden. Auch in Faßberg! Wer sie noch einladen möchte, kann sich in die in der Kirche ausliegenden Listen eintragen oder telefonisch 2289 anmelden.

 

St. Michael, Stersinger, 190106 (14)