STERNSINGER 2010

 

Erfolgreiche Sternsinger

Die Sternsinger von St. Michael, die am vergangenen Wochenende in Munster mit vier und in Fassberg mit 2 Gruppen unterwegs waren, können sich erneut ein stolzes Sammelergebnis auf die Fahnen heften: 3.417,77 € sind in Munster und über 800,- € in Fassberg zusammen gekommen, insgesamt also über 4.200,- €. In Munster haben die Sternsinger 109 Familien, Geschäfte und Einrichtungen besucht, in Fassberg 42. Wie die Verantwortlichen übereinstimmend mitteilten, waren die Kinder und Jugendlichen äußerst motiviert und haben weder die intensiven Proben, noch die Hausbesuche bei Wind und Wetter gescheut und sich für die gute Sache ins Geschirr gelegt. Im Gottesdienst am Sonntag hat Pfarrer Jacek Kubacki allen gedankt und die Sternsinger erhielten aus der Hand des Chefs, Dietmar Rose, jeweils eine Erinnerungsurkunde. Manche Kinder waren das erste Mal dabei und andere schon seit 8 Jahren. Auch die Fahrer und Betreuer und die Kostümschneiderin erhielten kleine Aufmerksamkeiten. Den Kindern hat es natürlich viel Freude gemacht, dass sie in einigen Restaurants und Gaststätten zum wiederholten Male zu einer Stärkung mit „Pommes“ eingeladen wurden. Und fast überall wurden die Kinder mit Süßigkeiten beschenkt, die nach getaner Arbeit „christlich“ geteilt wurden. Da in Munster in diesem Jahr etwa 20 Familien weniger die Sternsinger eingeladen haben, ist damit zu rechnen, dass noch die eine oder andere Spende nachkommt. Wieder waren es auch zahlreiche evangelische Christen, die die Sternsinger gern zu Gast hatten. Mehrere Zehntausend EURO haben die Sternsinger von St. Michael seit ihrem Start im Jahre 1973 für arme Kinder überall in der Welt zusammengetragen. Das ist eine einmalige Leistung.

 

Fotos:

  1. Die Munsteraner Sternsinger von St. Michael vor dem Abschlussgottesdienst am Sonntag.
  2. Die erfolgreichen Sternsinger erhalten Erinnerungsurkunden und die ganze Gemeinde dankt ihnen mit Beifall für ihre großartige Leistung. (D. Breuer)
  3. Bei Wind und Wetter waren insgesamt 6 Sternsingergruppen in der Kirchengemeinde St. Michael in Munster und Faßberg unterwegs.

28. - 30. August 2009

Kevelaerwallfahrt der Ministranten aus den nordwestdeutschen Bistümern

Das Bistum Hildesheim war in vielfacher Weise vertreten - Hildesheimer und Hamburger erlebten die Einfachheit des Glaubens in der Zeltstadt

Kevelaer war das Ziel der ersten nordwestdeutschen Ministrantenwallfahrt und einer der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte in Deutschland. Seit dem Dreißigjährigen Krieg brachten die Menschen ihre Sorgen und Nöte bei der Gnadenkapelle in Kevelaer vor. Gebete für Menschen in Not aus der Verwandtschaft oder aus dem Freundeskreis haben die Hildesheimer Ministranten auf Zettel geschrieben, um sie mit nach Kevelaer zu nehmen.

Zum ersten Mal haben die nordwestdeutschen Bistümer Köln, Münster, Essen, Aachen, Paderborn, Hamburg und Hildesheim eine große Wallfahrt nach Kevelaer durchgeführt. Dass es ein so großer Erfolg werden würde, hätten die Veranstalter vor einem halben Jahr noch nicht gedacht: gut 10.000 Teilnehmer sind es geworden. Man ging ursprünglich von 4.000 aus.

Die Ministranten und Ministrantinnen der Bistümer Hildesheim, Hamburg und aus dem Offizialat Vechta verbrachten zwei Nächte in einer Zeltstadt in Kervenheim, 7 km von Kevelaer entfernt. 30 Zelte wurden errichtet, THW, Malteser und Feuerwehr waren im Einsatz, um 450 Ministranten ein Wochenende mit allem zu versorgen, was nötig ist: Essen, Sanitäranlagen und eben Zelte. 170 Teilnehmer davon kamen aus dem Bistum Hildesheim, aus Aerzen, Gehrden, Braunschweig, Salzgitter, Lehrte, Sarstedt, Liebenburg, Hildesheim, Einum, Bavenstedt, Hambühren, Munster und Springe.

Die Unterbringung war einfach, aber ausreichend für richtige Pilger. Für die meisten war es das erste Mal. Am Samstag ging es dann auf die Pilgerschaft nach Kevelaer, zu Fuß natürlich. Vorbei an Feldern mit reifem Mais wurde gesungen, gebetet und meditiert.

Viele Workshops und Gesprächsangebote rund um den Glauben, aber auch Spaß- und Spielangebote hatte der Tag zu bieten.Aus dem Bistum Hildesheim kam die Boliviengruppe aus Braunschweig mit Tanz- und Schminkworkshop und einem Café unter der Leitung von Michael Czech. Auch aus dem Bistum Hildesheim kam Priesteramtskandidat Maurice Giffey aus Groß Förste, um sich einem Gespräch über die Begeisterung für Jesus heute den Fragen der Zuhörer zu stellen.

Inhaltlich ging es freilich um Maria  und ihr Glaubenszeugnis: Maria als Vorbild im Glauben: Maria ist immer bei Jesus, auch dann, wenn die Jünger weglaufen. Dies stellte Kardinal Meissner heraus, der die Eucharistiefeier am Ende des Tages zelebrierte. Gemerkt hatten sich die Kinder vor allem die Anekdote mit dem Rosenkranz, den der Bischof immer bei sich hat und den er auch ins Grab mitnehmen möchte: 50 EUR versprach er dem, der ihn ohne Rosenkranz antrifft. Der Rosenkranz enthält für Kardinal Meissner den ganzen christlichen Glauben im Kleinformat: Mehr brauche man nicht.

Abends wurden die Hamburger und Hildesheimer noch zum Grillen in "Pastors Garten" eingeladen. Spät abends ging es mit Bussen zurück zum kalten und feuchten Quartier in den Zelten.

Einfachheit im Glauben: Für die meisten Kinder in der Zeltstadt waren die einfachen Rahmenbedingungen neu und stellten eine Herausforderung dar. Jedoch konnte sich gerade hier in dieser Einfachheit eine gute Stimmung des gläubigen Miteinanders entwickeln.

 

Wir pilgern nach Kevelaer

 

 

Fast am Ziel

Unsere Ministranten/innen vor der Kerzenkapelle

Kerzenkapelle

Gnadenkapelle

Eucharistiefeier mit 16 Bischöfen und 10.000 Ministranten/innen

Unere Gruppe vor dem “Hotel”

 

KINDERFASTENAKTION 2009

bei St. Michael